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Die These dieses Buches lautet grob gesagt: Das Bewußtsein ist vieldimensional oder scheinbar aus vielen Schichten aufgebaut; die Hauptschulen der Psychologie, Psychotherapie oder Religion beziehen sich auf verschiedene Schichten oder Ebenen; diese verschiedenen Schulen schließen einander also nicht aus, sondern ergänzen einander, wobei jeder Ansatz mehr oder weniger richtig und zutreffend ist, solange er nicht über seinen Geltungsbereich hinausgreift. So können wir zu einer wirklichen Synthese der verschiedenen Ansätze zur Bewußtseinsforschung gelangen - einer Synthese, nicht einem eklektischen Eintopf -, in welcher die Einsichten bekannter Psychologen wie Freud, Jung, Maslow, May und Berne gleichrangig nebeneinander bestehen können, aber auch neben den Einsichten der großen Weisen von Buddha bis Krishnamurti.

Der Leser wird auf den Seiten dieses Buches Raum finden für das Ich, das Über-Ich und das Es, aber auch für den Gesamtorganismus, das transpersonale Selbst und schließlich das kosmische Bewußtsein - Ursprung und Grund aller Entwicklungsstufen und Schichten des Bewußtseins.
(aus dem Vorwort)

Im Alter von 28 Jahren veröffentlichte Ken Wilber mit diesem Buch erstmals sein Modell vom Spektrum des Bewußtseins, das er in vielen seiner späteren Publikationen wieder aufgreift, modifiziert und erweitert.
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Inhaltsverzeichnis (Auszug)
- Prolog
 - Zwei Weisen des Erkennens
 - Wirklichkeit als Bewußtsein
 - Zeit/Ewigkeit, Raum/Unendlichkeit
 - Die Evolution des Spektrums
 - Die Tradition der Philosophia perennis
 - Integration des Schattens
 - Der große Filter
 - Der Mensch als Zentaur
 - Das Zwischenreich
 - Was immer schon ist
 - Anhang
Danksagung. Quellenverweise und Anmerkungen. Literaturverzeichnis. Personen- und Sachregister.

© 1997 Friedhelm Pielage
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